Deutsche Sprache Beschreibung Deutsche Sprache  
 
   
Beschreibung von Deutsche Sprache Infos zu Deutsche Sprache und Beschreibung.
Nicht angemeldet: Anmelden | Impressum 
Navigation
· Hauptseite
· Know Forum - neu!
· Zufälliger Artikel
· Spezialseiten
· Alle Artikel
· Eingeordnet unter
Aktueller Artikel
· Seite bearbeiten
· Links auf diese Seite
· Verlinkte Seiten
· Versionen


 
 



Letzte Beiträge
Die Klimalüge CO2Sehr geehrte Damen und Her
ren. Meine ...
Volumenausdehnung be...Hallo da draußen, ich h
abe folgendes ...
Osterrätsel der Fran...Hallo, ich hab' mich leide
r mit meinere ...
was ist denn mit dem...Hallo, der Song heißt Cal
istan "...
Strichcode entschlüs...Hallo benni, ich stehe
gerade vor dem...
Lust auf Focus Rätse...Hallo, an alle Spezialist
en dieses Räts...
ErdölServus, Erdöl hat keine
Formel, da es...
Frage an die Student...Hallo, im Prinzip ist das
eine gute Ide...
CO2 chemische Trennu...Hallo ....... CO2 in der
Luft wird begr...
IGBT ansteuerschaltu...Guten Tag, Wer weiss lief
ert eine funk...


Deutsche Sprache

Dieser Text beschreibt Deutsche Sprache.


Der untere Text beinhaltet die Deutsche Sprache Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Deutsche Sprache Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Deutsche Sprache fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Deutsche Sprache möglichst ausführlich zu halten.

Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Deutsche Sprache Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Deutsche Sprache beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Deutsche Sprache. Fragen zu dem Thema Deutsche Sprache können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.

Deutsche Sprache Artikel

Deutsch
Gesprochen in: Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein, Italien (Südtirol), Belgien (Eupen), Frankreich (Elsass / Lothringen),

Weitere (>100 Tausend Sprecher):
Brasilien, Argentinien, Australien, Kasachstan, Polen, Ungarn, Namibia
Sprecher: 120 Millionen
Rang: 9
Linguistische
Klassifikation:
Indogermanisch
Germanisch
West-Germanisch
Hochdeutsch
Offizieller Status
Amtssprache in: Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein, Belgien, Italien
Reguliert durch: -
Sprachcode
ISO 639-1: de
ISO 639-2 (B): ger
ISO 639-2 (T): deu
SIL: GER

Die deutsche Sprache (Deutsch) zählt zur Familie der indogermanischen Sprachen, spezifisch zu den westgermanischen Sprachen.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Das schönste deutsche Wort. Liebeserklärungen an die deutsche Sprache Kleinodien deutscher Sprache! Rhabarbermarmelade, Sehnsucht, Liebe. . . Drei der schönsten deutschen Wörter! Zu dem "Sieger" wurde bei der Umfrage des deutschen Sprachrates 2004 das Wort "Habseligkeiten" gekürt. Mindestens genauso schön wie die einzelnen Wörter sind die in diesem Buch dokumentierten Erklärungen der Teilnehmer dieser Umfrage,...

Geschichte

Als deutsche Sprache bezeichnet man zunächst die germanischen Dialekte, die in dem frühen Mittelalter an der (zweiten) deutschen Lautverschiebung beteiligt waren (Ober- und mitteldeutsche Mundarten = Hochdeutsche Mundarten). Aber auch die germanischen Dialekte, die die zweite germanische Lautverschiebung nicht oder ca. zu einem sehr kleinen Teil mitgemacht haben (niederdeutsche Mundarten = Niederdeutsch). Das Wort "teutsch" (deutsch) bildete sich dabei innerhalb des Lateinischen aus dem germanischen Wort für "Volk" (thioda, thiodisk) heraus und genannte die Sprache der nicht lateinisch (und nicht romanisch) sprechenden Bevölkerung. Die ältere Nennung "fränkisch" für die eigene Sprache traf etwa seit dem 9. Jahrhundert nicht mehr eindeutig zu, nach dem einerseits die westfränkische Oberschicht in dem späteren Frankreich den romanischen Dialekt der einheimischen Bevölkerung übernommen hatte und anderseits das Ostfrankenreich auch nicht-fränkische Stämme wie die Alemannen, die Bayern und die Sachsen umfasste.

Da während des ganzen Mittelalters in dem Unterschied zu den Nachbarländern in den deutschen (westgermanischen) Landen (Deutschland) stark territorial zersplitterte Strukturen existierten, entwickelten sich die zu dem Teil extrem unterschiedlichen deutschen Dialekte (deutsche Mundarten) lange parallel nebeneinander her.

Einen ersten Ansatz zu einem überregionalen Ausgleich der Mundarten hat man teilweise in der mittelhochdeutschen Dichtersprache der höfischen Dichtung um 1200 sehen wollen. In der Tat ist teilweise das Bemühen der Dichter zu erkennen, ca. regional verständliches Vokabular und dialektale lautliche Besonderheiten zu vermeiden, um ein überregionales Verständnis ihrer Werke zu ermöglichen; andererseits darf aber der Einfluss der Dichter zu einer Zeit, als ca. eine verschwindend kleine Minderheit der Bevölkerung alphabetisiert war, nicht überschätzt werden. Der Beginn der neuhochdeutschen Schrift- und Standardsprache kann daher erst in überregionalen Ausgleichsprozessen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit gesehen werden.

Deutsche Sprache Beschreibung
Deutsche Sprache Beschreibung
Das heutige deutsche Sprachgebiet

Während die Standardsprache in den meisten europäischen Ländern aus dem Dialekt der jeweiligen Hauptstadt hervorgegangen ist, stellt die heutige deutsche Hochsprache (Standardsprache) eine Art "Kompromiss" zwischen den mittel- und oberdeutschen Dialekten südlich der Benrather Linie dar.

In Norddeutschland hat sich das Hochdeutsche, vor allem in dem Gefolge der Reformation als Amts- und Schulsprache gegen das Meißenische und das Niederdeutsche (Plattdeutsche/ Niedersächsische und Niederfränkische) durchgesetzt. Zur Blütezeit der Hanse fungierte das Niederdeutsche als Verkehrssprache in dem gesamten Nord- und Ostseeraum. Auch die Niederländische Sprache gehört genetisch zu den niederdeutschen Sprachen.

Martin Luther übersetzte 1521 das Neue Testament und 1534 das Alte Testament in die sich damals noch entwickelnde neuhochdeutsche Schriftsprache. Die dort benutzte Sprache in einer ostmitteldeutschen Färbung prägte durch die religiöse Bedeutung Luthers ganze Generationen. Es muss aber angemerkt werden, dass Luthers Bedeutung in dem Hinblick auf die Entstehung der Neuhochdeutschen Schriftsprache lange Zeit überschätzt wurde. Bereits seit dem 14. Jahrhundert bildete sich allmählich eine stets stärker überregional geprägte Schriftsprache heraus, die man auch als Frühneuhochdeutsch genannt. Die Herausbildung der hochdeutschen Schriftsprache war in dem 17. Jahrhundert zu dem Großteil abgeschlossen. Durch die Beseitigung der so genannten Letternhäufelung in dem 18. Jahrhundert wurde das seitdem in Grundzügen kaum veränderte deutsche Schriftbild abgerundet.

Die Geschichte der deutschen Sprache wird häufig in vier Abschnitte unterteilt:

Johann Christoph Adelung veröffentlichte 1781 das erste große Wörterbuch. Jacob und Wilhelm Grimm begannen 1852 mit der Herausgabe des umfassendsten Deutschen Wörterbuchs, das 1961 vollendet wurde, aber seither einer Überarbeitung unterzogen wird.

Die deutsche Rechtschreibung wurde in dem Laufe des 19. Jahrhunderts zunehmend normiert. Ein Durchbruch zu einer deutschen "Einheitsschreibung" gelang mit dem "Orthographischen Wörterbuch der deutschen Sprache" von Konrad Duden (1880), das in der Rechtschreibreform von 1901 in leicht veränderter Form zur Grundlage der amtlichen Rechtschreibung erklärt wurde. Erst 1996 kam es zu einer erneuten Rechtschreibreform. Siehe dazu auch Geschichte der deutschen Rechtschreibung.

In der Bundesrepublik Deutschland ist Hochdeutsch:

Buch-Tipp: Der Coup, die Kuh, das Q. Das erstaunlichste Deutsch-Buch aller Zeiten Sollte man unbedingt lesen Meistens denkt man, dass man seine eigene Muttersprache gut kennt. Hier erfährt man, was man alles nicht weiß.

Länder, in denen Deutsch gesprochen wird:

Buch-Tipp: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 2 : Neues aus dem Irrgarten der deutschen Sprache. 2 Audio-CDs. So unterhaltsame wie belehrende Autorenlesung Wer möchte dem Journalisten Bastian Sick nicht beipflichten, wenn er die Verwahrlosung der deutschen Sprache beklagt. Da werden bedenken- und gedankenlos die Fälle des Genitivs und des Dativs durcheinandergeworfen, Imperative falsch gebildet, Kommata vergessen oder gefühlt" an falschen Stellen gesetzt....

als offizielle Hauptsprache

Buch-Tipp: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 2: Neues aus dem Irrgarten der deutschen Sprache Die Beschreibung für das Buch "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 2: Neues aus dem Irrgarten der deutschen Sprache" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster.

als Amtssprache (neben anderen Sprachen)

Dass Deutsch beinahe Amtssprache der Vereinigte Staaten Amerika geworden wäre, ist ein Gerücht (Mühlenberg-Legende).

Buch-Tipp: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 3. Noch mehr aus dem Irrgarten der deutschen Sprache Gut, aber . . . Das dritte Buch in der Serie ist noch gut, aber so langsam gehen Herrn Sick die Ideen aus.

als Minderheitensprache

Siehe auch: Deutschsprachige Minderheiten

Buch-Tipp: Die Gruppe als der Mensch im Plural: Die Gruppenpädagogik Magda Kelbers Ein wichtiges Stück Nachkriegsgeschichte Bücher über Gruppenarbeit und -training, das Lernen in Gruppen und Teams sind beileibe keine Mangelware. Was mir gerade an diesem Buch so gut gefallen hat: es verknüpft die wesentlichen Lebens- und Berufsdaten von Magda Kelber, dieser Pionierin einer demokratischen Gruppenarbeit in der Nachkriegszeit, mit...

als Fremdsprache

Deutsch (Hochdeutsch) wird in vielen Ländern als Fremdsprache gelernt; in Europa ist es nach Englisch am weitesten verbreitet. Besonders häufig wird Hochdeutsch als Fremdsprache in den Niederlanden, Skandinavien, Baltikum, Slowenien, Kroatien, Polen, Japan, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Ungarn, Montenegro und Mazedonien gewählt. Teilweise gilt Deutsch in diesen Ländern als erste Schulfremdsprache und steht damit noch vor dem Englischen. In anderen Ländern, so zu dem Beispiel in Frankreich und den Vereinigte Staaten Amerika, verliert Deutsch zunehmend an Bedeutung gegenüber Spanisch.

In Ostasien (Japan) wurde in dem 19. und 20. Jahrhundert Deutsch als Medizinsprache benutzt (an Stelle von Latein).

Buch-Tipp: Die Individualisierungsfalle. Kreativität gibt es nur im Plural Mit Hilfe der Umgebung Kreativität generieren Für viele wäre es unglaubhaft, seine Überzeugung aufgeben zu müssen, dass Kreativität überwiegend eine individuelle Leistung sei. Der Autor und der Rezensent bezweifeln nicht, dass kreative Begabungen in einem einzelnen Menschen zu dem Ausdruck kommen. Doch O. A. Burow macht mir und auch anderen...

Aussprache

Nachdem sich die neuhochdeutsche Schriftsprache herausgebildet hatte, setzte sich in gebildeten Kreisen die Idealvorstellung der Schreiblautung durch. Damit ist eine Aussprache gemeint, die sich möglichst stark am Geschriebenen orientiert. In dem 19. Jahrhundert kam die Vorstellung auf, dass das beste Deutsch auf der Theaterbühne gesprochen werde. Auch die Aussprache in Norddeutschland wurde als vorbildlich eingestuft, da sich das Niederdeutsche zu stark von der Standardsprache unterscheidet und diese darum nicht so leicht beeinflussen kann. Deswegen orientiert sich die dortige Aussprache der in dem Zeitalter der Reformation übernommenen hochdeutschen Schriftsprache an der Schreibung, so dass man das Ideal der Schreiblautung in dieser Region am ehesten als verwirklicht betrachten kann.

Die Aussprache des Deutschen wurde erstmals 1898 in der "Deutschen Bühnensprache" von Theodor Siebs für den Gebrauch in dem Theater kodifiziert. Heute existieren verschiedene Aussprachewörterbücher, die in einigen Punkten von einander abweichen.

Die Aussprache des Deutschen in den verschieden Sprachgebieten weicht unterschiedlich stark voneinander ab (Siehe dazu z. B die Beschreibung Helvetismus.) Wenn sogar die Aussprache der Schriftsprache markante regionale Unterschiede aufweist, dann gilt das erst recht für die regionalen Dialekte. Die nachfolgenden Abschnitte beschreiben die Aussprache der Standardsprache. Vieles davon trifft auf einzelne oder mehrere Dialekte nicht zu. Insbesondere das phonetische Inventar der Dialekte weicht häufig beträchtlich von der Standardsprache ab.

Eine große Wirkung geht heutzutage von den deutschen Fernseh- und Rundfunkprogrammen aus, bei denen überwiegend auf eine Aussprache geachtet wird, die sich stark an der hochdeutschen Schriftsprache orientiert.

Buch-Tipp: Die Schreckliche Deutsche Sprache Ein alter Klassiker. "Die schreckliche deutsche Sprache" ist auf jeden Fall ein Klassiker. Allerdings darf man dabei nie vergessen, dass Mark Twain es mitten in dem 19. Jahrhundert geschrieben hat. Möchte man jedoch etwas Aktuelleres in diesem Bereich lesen, dann würde man viel besser liegen beim Buch "Der, die, was? - Ein Amerikaner in dem Sprachlabyrinth"...

Akzentuierung von Wörtern und Sätzen

In deutschen Wörtern wird meistens die Stammsilbe betont ('le-sen, 'Spra-che, ver'steh-en, ent-'füh-ren), aber auch einige Präfixe ('Aus-spra-che, 'vorlesen) und Suffixe (z. B. -ei wie in Bä-cke-'rei) können den Akzent tragen. Das bedeutet, dass der Akzent in dem Deutschen beweglich ist, da er innerhalb einer Wortfamilie variieren kann (Vergleiche z. B. 'Aussprache, 'Sprache und be'sprechen).

Bei zusammengesetzten Wörtern (Komposita) wird stets das erste Wort (Bestimmungswort) betont.

Für Fremdwörter in dem Deutschen lassen sich keine Regeln angeben, da die Betonung häufig zusammen mit dem Wort übernommen wird.

Die betonte Silbe wird in dem Vergleich zu den unbetonten stärker, und damit lauter gesprochen (dynamischer Akzent). Silben mit langem Vokal können zusätzlich gedehnt werden, um dem betreffenden Wort mehr Gewicht zu verleihen (temporaler Akzent).

Der Hauptakzent liegt in dem Satz auf dem Rhema, meistens gegen Ende des Satzes.

Buch-Tipp: Die Sprache der Pferde. Die Monty Roberts Methode des Join-up. Das Join-up wir nicht ca. beschrieben sondern es ist auch gezeichnet ich liebe es =) Ich und meine Tochter haben dieses Buch gelesen und so das Leben der Pferde besser erlernt. Ob wohl wir selbst 5 Pferde haben und uns gut mit so was aus kennen haben wir es drotzdem gelesen und ich muss schon sagen wir haben eine menge da zu gelernt. Man kann durch...

Intonation

Deutsch kennt drei verschiedene Melodieverläufe, nämlich fallende, steigende und schwebende (progrediente) Intonation. Die fallende Intonation kennzeichnet den Satzschluss bei Aussagesätzen und Wortfragen wie zu dem Beispiel bei den Sätzen: Wann kommst du? - Ich komme jetzt. Die schwebende Intonation wird bei Pausen wie zu dem Beispiel zwischen Haupt- und Nebensatz benutzt. Die steigende Intonation ist typisch für Satzfragen (auch Entscheidungsfragen) wie zu dem Beispiel: "Isst du gerne Schokolade?". Auch Wortfragen können mit steigender Intonation gesprochen werden, wenn man ihnen einen freundlichen Ton verleihen will.

Die Hebung oder Senkung der Stimme erfolgt ausgehend von der letzten betonten Silbe in dem Satz. Bei fallender Intonation wird diese Silbe etwas höher gesprochen als die vorangehenden. Die nachfolgenden Silben fallen dann bis unter das Niveau des Satzes. Ist die letzte betonte Silbe ein einziges Wort, findet diese Melodiebewegung innerhalb dieses Wortes statt. Bei steigender Intonation wird die letzte betonte Silbe analog etwas tiefer gesprochen.


Buch-Tipp: Die Sprache der Tiere. In 7 Schritten zum Animal Communicator Ein wunderbares Buch. . . Viele Bücher über Tk habe ich schon gelesen,Seminare besucht,aber was mich wirklich einen großen Schritt weitergebracht hat,ist dieses Buch. Liebevoll,klar und menschlich nimmt Carol Gurney einen an die Hand,gibt wunderbare Übungen vor und ermutigt den Leser,an sich und seine Fortschritte zu glauben. .

Vokalsystem

Das Vokalsystem des Deutschen ist mit 15 Vokalphonemen ziemlich groß (Spanisch zu dem Beispiel kennt ca. 7).

Diese Vokalphoneme werden durch die acht Vokalbuchstaben a, e, i, o, u, ä, ö und ü dargestellt, sowie durch "y", welches auch als Konsonant benutzt wird.

Die Vokalphoneme können in Paare eingeteilt werden, die sich aufgrund ihrer Länge (Quantität) voneinander unterscheiden. [aË?] : [a]; [iË?] : [ɪ]; [oË?] : [É’]; [uË?] : [ÊŠ]; [ É›Ë?] : [ É›]; [øË?] : [Å“]; [yË?] : [Ê?]; zu [eË?] existiert kein kurzes Gegenstück. Auf Deutsch gibt es also Wörter, deren Aussprache sich ca. durch die Länge ihres Vokals voneinander unterscheidet wie zu dem Beispiel bei Höhle und Hölle (['høË?lÉ™] bzw. ['hÅ“lÉ™])

Die Quantität der Vokale kann meistens aus der Schreibung abgeleitet werden. Länge kann durch doppelten Vokalbuchstaben (z. B. ee wie in Tee), Vokal plus h (z. B. ah wie in Zahl) oder für i durch die Buchstabenkombination ie oder ieh (wie in Liebe oder ziehen) gekennzeichnet werden.

Ebenfalls lang sind Vokale in offenen Silben wie das e in Leben oder das a in Tage. Ebenfalls lang sind Vokale, die zwar in geschlossenen Silben stehen, welche aber so erweitert werden können, dass eine offene Silbe entsteht. Bei "hörst" handelt es sich um eine geschlossene Silbe, "hö" in hören ist offen, darum wird auch das ö in hörst lang gesprochen.

Zwei gleiche Konsonanten nach einem Vokalbuchstaben signalisieren dessen Kürze (zum Beispiel in Sonne, bellen, Ratte). Da in der Schweiz das Eszett nicht existiert, ist dieser Schluss bei Doppel-s nicht sicher.

Vokale in geschlossenen Silben, die nicht erweitert werden können, wie zu dem Beispiel bei mit, werden ebenfalls kurz gesprochen.

Buch-Tipp: Duden. Deutsches Universalwörterbuch Das Buch "Duden. Deutsches Universalwörterbuch" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch.

Abschnitt noch zu erweitern
Der Inhalt der folgenden Abschnitte bezieht sich auf die Standardsprache. Vieles davon trifft auf die Dialekte nicht zu.

Numerus

Die deutsche Sprache unterscheidet Singular und Plural in den Formen der Substantive, Adjektive, Pronomina und Verben.

Beim Nomen kann der Plural durch Anhängen eines Suffixes und/oder durch die Variation eines Vokals (Umlaut) angezeigt werden (s. unten: Deklination)

Genera

Das Deutsche kennt drei Genera:

  • Maskulinum
  • Femininum
  • Neutrum

Substantivierte Adjektive und Verben sind grundsätzlich neutral. Substantive, die mit den Silben -keit und -heit enden, sind grundsätzlich Femina. Die Endsilbe -chen lässt jedes Substantiv zu dem Neutrum werden; auffallend in diesem Zusammenhang ist, dass sich natürliches Geschlecht und grammatisches Genus unterscheiden können: z. B. das Mädchen.

Deklination

Zu unterscheiden sind vier Kasusformen: Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ. Einige Kasusendungen sind in der Sprachgeschichte verloren gegangen, so dass die Definition als zusätzlicher Kasusanzeiger dienen kann. Gut markiert sind in dem Singular der Genitiv, in dem Plural der Dativ.

Singular

  • Alle Feminina zeigen keine Veränderung, Maskulina und Neutra folgen einem der beiden Typen a oder b:
  • a) Frau Frau Frau Frau
  • b) Löwe Löwen Löwen Löwen
  • c1) Geist Geistes Geist(e) Geist
  • c2) Segel Segels Segel Segel

Plural

Grundregeln (gültig für ungefähr 70 Prozent der Substantive):

  • Maskuline und neutrale Substantive bilden den Plural mit -e "Dative", "Substantive "
  • Feminina bilden den Plural mit -(e)n "Frauen"
  • Eigennamen, Abkürzungen, viele Fremdwörter, Substantivierungen, Onomatopoetika bilden den Plural mit -s "LKWs", "Shirts"

Mündlich fällt auslautendes Schwa ("e" geschrieben) häufig weg: "Ampeln", "Hosen", "Nachbarn"

Zusatzregeln:

  • Einige Maskulina/Neutra bilden den Plural auf -(e)n "Bären"
  • Einige Maskulina/Neutra bilden den Plural auf -(e)r (+ Umlaut) "Kinder, Männer"
  • Einige Maskulina, 2 Neutra bilden den Plural auf -e + Umlaut "Söhne"
  • Einige Feminina bilden den Plural auf -e (+ Umlaut) "Bänke"
  • Maskulina/Neutra auf -el,-en,-er,-lein bleiben in dem Plural ohne Endung "Wagen", "Lehrer"

Fremd- und Fachwörter, die aus dem Lateinischen oder Griechischen stammen, bilden den Plural ab und zu in Anlehnung an die Ursprungssprache:

  • Visum, Visa
  • Virus, Viren
  • Atlas, Atlanten

Es gibt auch Wörter, bei denen zwei Pluralbildungen vorkommen, wobei die Bedeutung der beiden Plurale sich unterscheidet:

  • Wort, Worte, Wörter
  • Für den Dativ als einzigen in dem Plural speziell markierten Kasus gilt, dass Substantive auf -e oder -er und in dem Nominativ endungslose ein -n haben: "den Männern", "den Löhnen".

Kasus

Im Deutschen existieren vier grammatikalische Fälle:

  • Nominativ (Frage: Wer oder was?) (Subjekt, Redegegenstand; Prädikativ) "Hans ist Bäcker"
  • Genitiv (Frage: Wessen?) (attributiv, Objekt bei wenigen Verben) "Claudias Tasche"; "seiner gedenken"
  • Dativ (Frage: Wem?) (von Handlung/Ereignis betroffene Personen oder Dinge) "jemandem vertrauen"
  • Akkusativ (Frage: Wen oder was?) (Objekt, auf das eine Handlung Absichtt, das von einem Prozess erfasst wird) "ein Buch verschenken", "ein Programm abschießen"
  • Der Vokativ (Anredefall) entspricht formal dem Nominativ "Kater, verzieh dich"

Der Genitiv wird heute zunehmend durch Konstruktionen mit Präposition und Dativ ersetzt.:

  • die Freundin meines Vaters → die Freundin von meinem Vater (umgangssprachlich und in Dialekten auch "meinem Vater seine Freundin")
  • wegen des Regens → wegen dem Regen

Tempusformen

Das Deutsche kennt folgende Zeiten oder Tempusformen:

Zeitachse der Gegenwart

  • Präsens (zur Sprechzeit aktuell: Ich schreibe.)
  • Futur I (demnächst erst aktuell: Ich werde schreiben.)
  • Perfekt (jetzt vollzogen: Ich habe geschrieben.)
  • Futur II (erst zu dem genannten Zeitpunkt vollzogen: Ich werde morgen geschrieben haben.)

Zeitachse der Vergangenheit

  • Präteritum (damals aktuell: Ich schrieb.) Für Jacob Grimm (http://www.know-library.net/Jacob_Grimm) ist das Präteritum die einzige richtige Zeitform, die das Deutsche hat. Es ist die klassische Erzählvergangenheitsform. In Norddeutschland ist der Gebrauch des Präteritums auch in der Umgangssprache unverzichtbar. Dahingegen wird in Süddeutschland, Österreich und in der Schweiz mit der Ausnahme der Hilfs- und Modalverben statt des Präteritums auch dort das Perfekt benutzt, wo in Norddeutschland oder in dem Standarddeutschen das Präteritum üblich wäre.
  • Futurum Präteriti I (damals bevorstehend: Ich schriebe ODER Ich würde schreiben.)
  • Plusquamperfekt (damals bereits vollzogen: Ich hatte geschrieben.)
  • Futurum Präteriti II (damals zu dem genannten Zeitpunkt vollzogen: Ich würde geschrieben haben.)

Anwendungsbereiche der Tempusformen

Die wichtigste Form ist das Präsens. Es kann als historisches Präsens Präteritum bzw. Perfekt ersetzen und steht vor allem in der Umgangssprache vielfach für das Futur I. In diesen Fällen stehen ergänzend Adverbiale des Ortes oder der Zeit.

Bildung der Tempusformen

Die Formen der Vergangenheitstempora Plusquamperfekt und Perfekt werden gebildet mit den Hilfsverben haben oder sein und dem Partizip II (oder Partizip Perfekt). Das Präteritum benutzt den Stamm des Infinitivs.

Die Futurformen werden mit dem Verb werden bzw. (Futur II) werden und haben bzw. sein gebildet.

Plusquamperfekt, Futur II und auch Futur I werden eher selten in der gesprochenen Sprache benutzt. Manche Dialekte kennen diese Tempora nicht. Einige Dialekte kennen dafür das Plusplusquamperfekt, im das Hilfsverb selbst das Perfekt benutzt. Süddeutsche Dialekte haben kein Präteritum mit Ausnahme der Modal- und Hilfsverben. Das Plattdeutsche kennt dahingegen alle sechs Zeitformen, wobei die Futurformen mit sollen (auf Platt: süllen, sküllen oder schallen) gebildet werden.

Das Futurum Präteriti I bildet man aus der 1. Person Präteritum (ich tue etwas - ich tat etwas - ich täte etwas). Es gibt jedoch auch Fälle, bei denen die Präteritumform und die Futurum-Präteriti-I-Form identisch sind (ich sage etwas - ich sagte etwas - ich sagte etwas). Hier benutzt man meist die Umschreibung mit "würde" und Infinitiv (ich würde sagen).

Modus

Im Deutschen gibt es die folgenden Modi:

  • Indikativ (Wirklichkeitsform) "Paul kommt"
  • Konjunktiv I (Redewiedergabe, in dem Wunschsatz) "Paul komme"
  • Konjunktiv II (mögliche Welt (Irrealis)) "Wenn ich einmal reich wäre..."
  • Imperativ (Befehlsform) "Schick eine Mail"

Genera verbi

Insbesondere in dem formalen Deutsch ist das Passiv wichtig. Es wird aus dem Hilfsverb werden und dem Partizip Perfekt gebildet und verkehrt die Perspektive des Aktivsatzes. Das 'Opfer', der 'Betroffene' wird Ausgangspunkt, der 'Täter' verliert die Subjektrolle und kann auch wegfallen. "Paula schlägt Egon - Egon wird (von Paula) geschlagen"

Satzklammer

Charakteristisch für den Satzbau des Deutschen ist die Satzklammer. In dem Aussagesatz und in dem W-Fragesatz treten flektierte und unflektierte Verbform auseinander und bilden eine Klammer. Die flektierte Verbform ist ein Hilfsverb ("sein", "haben", "werden") oder ein Modalverb, die unflektierte ein Vollverb ("sehen", bitten") oder eine Verbpartikel ("trennte...ab", "machte...blau", "machte...Männchen"). Zwischen den Klammerelementen eröffnet sich das "Mittelfeld", dort stehen erst die thematischen, dann die gewichtigen Ergänzungen des Verbs. Vor der Klammer ist das "Vorfeld", im ca. ein Wort oder eine Wortgruppe oder ein Nebensatz stehen kann. Auf die Klammer folgt das "Nachfeld" für Nebensätze, Ausklammerungen etc.

  • "Der alte Mann hat seinem Pferd den Gnadenschuss gegeben."
  • "Wo hast du die Kohle her?"
  • "Wer hat dich gestern besucht?"

Im Nebensatz wird der ganze Verbalkomplex am Ende realisiert, den ersten Klammerteil bildet ein Subjunktor ("dass", "als", "weil", "wenn") oder ein Relativum

  • "...weil du ja stets alles vorhergesagt hast".
  • "...wenn du mal zu Geld gekommen sein wirst."
  • "Die Frau, die das hat wissen wollen..." (Bei solchen Komplexen mit Modalverb - x+2 - wird das flektierte Verb vorgezogen.

Im Jiddischen, das dem Deutschen als Sprache am nächsten ist, wird die Satzklammer meist nicht realisiert. In dem Englischen stehen die Verbteile immer zusammen und an zweiter Position, direkt vor dem Objekt/der Verbergänzung: "She has sent a letter to Germany".

Literatur

  • O. Behaghel (1928), Deutsche Syntax Bd.I-IV, Heidelberg: Winter
  • H. Brinkmann (1962), Die Deutsche Sprache, Düsseldorf: Schwann
  • G. Drosdowski et al. (Hg.)(19986), Duden Grammatik der deutschen Gegenwartssprache, Mannheim: Dudenverlag
  • P. Eisenberg (1998/1999), Grundriss der deutschen Grammatik, Bd.1-2, Stuttgart: Metzler
  • U. Engel (1988), Deutsche Grammatik, Heidelberg: Groos
  • K.E. Heidolph/W. Flämig/W. Motsch u.a. (1981), Grundzüge einer deutschen Grammatik, Berlin: Akademie
  • G. Helbig/J. Buscha (1991), Deutsche Grammatik, Berlin: Langenscheidt (14.Aufl.)
  • H.J. Heringer (1988), Lesen lehren lernen: Eine rezeptive Grammatik des Deutschen, Tübingen: Niemeyer
  • H. Paul (1920), Deutsche Grammatik Bd.I-V, Tübingen: Niemeyer
  • H. Weinrich (1993), Textgrammatik der deutschen Sprache, Mannheim: Dudenverlag
  • G. Zifonun/L. Hoffmann/B. Strecker et al. (1997), Grammatik der deutschen Sprache, Berlin/New York: de Gruyter

Weblinks

Orthographie

Siehe dazu deutsche Rechtschreibung .

Textsammlungen

Beim Projekt Gutenberg-DE gibt es Texte von über 1 Tausend Autoren.

Siehe auch: Deutsche Literatur, Sprichwörter,
Deutschsprachige Schriftsteller: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Dialekte der hochdeutschen Sprache

Die niederdeutschen Sprachen besitzen bedeutende phonologische, morphologische und lexikal-semantische Unterschiede zu den übrigen deutschen Mundarten und werden daher von den Mittel- und Oberdeutschen nicht gut verstanden.

Einflüsse fremder Sprachen auf die deutsche Sprache

Schon während früherer Jahrhunderte wurde die deutsche Sprache in dem Wortschatz durch verschiedene andere Sprachen, zu dem Beispiel Französisch, beeinflusst.

Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts begann besonders in Deutschland infolge der wirtschaftlichen und kulturellen Globalisierung unter Führung der Vereinigte Staaten Amerika ein wachsender Einfluss des Englischen auf die deutsche Sprache, indem deutschsprachige Wörter durch Anglizismen ersetzt werden sowie teilweise die interne Konzernsprache in manchen deutschen Konzernen und die in manchen Bereichen wie Fitnesscenter, Tourismus oder Freizeitgestaltung sowie in der Werbung benützte Sprache von Deutsch auf Englisch umgestellt wird. Diese Entwicklung ist umstritten, da nach wie vor ein großer Teil der Bevölkerung Deutschlands – insbesondere der älteren Generation, in den neuen Ländern und eingewanderte Personen – die englische Sprache nicht beherrscht.

Siehe auch

Weblinks

Eine Übersicht über die Beiträge in Library zu dem Thema Sprache bietet das Portal Sprache.



Weiteres zu dem Artikel Deutsche Sprache

Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: Christoph, Geschichte, Neuzeit, R, Vergleich
Schnellzugrif auf verwandte Texte:
 
NEU! Frage im Forum zum Thema:
 
Wenn die Beschreibung 'Deutsche Sprache' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Deutsche Sprache Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Deutsche Sprache' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Deutsche Sprache' und 'Deutsche Sprache' Definition sehr dankbar.

Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Deutsche Sprache' Beschreibung entsprechen.